Warum mache ich das eigentlich? Veränderung beginnt mit einer ehrlichen Frage
Vielleicht kennst du diesen Moment: Eigentlich läuft alles – Beruf, Alltag, Familie. Und trotzdem taucht irgendwann diese eine Frage auf: War das schon alles oder kommt da noch etwas?
War das schon alles – oder kommt da noch etwas?
Genau diese Frage beschäftigt auch mich.
Ich habe in meinem Leben viele unterschiedliche Rollen eingenommen. Unternehmer, Versicherungsmakler, Vermögensberater – und vor allem jemand, der sich seit vielen Jahren gerne weiterentwickelt, Neues lernt und Dinge hinterfragt.
Und irgendwann wurde aus diesem Interesse eine neue Idee: Menschen nicht nur bei finanziellen oder beruflichen Entscheidungen zu begleiten, sondern bei einer vielleicht noch wichtigeren Frage:
Was möchte ich eigentlich aus meinem Leben machen?
Warum Coaching?
Für mich bedeutet Coaching nicht, einem anderen Menschen zu erklären, wie er sein Leben führen soll.
Ganz im Gegenteil.
Ich bin davon überzeugt, dass viele Antworten bereits in uns vorhanden sind. Das Schwierige ist nur, sie unter all den Erwartungen, Gewohnheiten, Erfahrungen und Überzeugungen wiederzufinden.
Genau daraus ist auch der Name meines ersten Coaching-Moduls entstanden:
"Die Zwiebel schälen"
Stell dir deine Persönlichkeit wie eine Zwiebel vor.
Im Laufe unseres Lebens entstehen Schicht für Schicht Vorstellungen darüber, wer wir sind und wie unser Leben auszusehen hat. Manche davon haben wir selbst entwickelt. Andere wurden uns von Familie, Schule, Beruf oder unserem Umfeld mitgegeben.
Nicht jede dieser Schichten ist schlecht.
Aber manche passen irgendwann einfach nicht mehr zu uns.
Dann lohnt es sich, genauer hinzusehen und eine Schicht nach der anderen zu hinterfragen:
Was davon bin wirklich ich?
Was mache ich nur, weil ich es immer schon so gemacht habe?
Welche Vorstellungen anderer Menschen trage ich vielleicht noch immer mit mir herum?
Und:
Was würde ich verändern, wenn ich vollkommen ehrlich zu mir selbst wäre?
Veränderung beginnt nicht mit der richtigen Antwort
Vielleicht ist das eine meiner wichtigsten Erkenntnisse:
Wir suchen häufig nach Antworten.
Dabei beginnt Veränderung meistens mit einer guten Frage.
Deshalb verstehe ich meine Aufgabe als Coach auch nicht darin, dir meine Antworten zu geben.
Ich möchte Fragen stellen. Zuhören. Nachfragen. Vielleicht auch einmal einen Gedanken spiegeln, den du selbst ausgesprochen hast, dessen Bedeutung dir in diesem Moment aber noch gar nicht bewusst war.
Die Antwort bleibt deine.
Denn am Ende musst auch du mit dieser Antwort leben – nicht dein Coach.
Warum starte ich dieses Projekt gerade jetzt?
Man könnte natürlich immer sagen:
Irgendwann.
Wenn im Beruf weniger los ist.
Wenn die Kinder größer sind.
Wenn mehr Zeit vorhanden ist.
Wenn dieses oder jenes erledigt ist.
Nur verschiebt sich dieses "Irgendwann" erstaunlich leicht immer weiter nach hinten.
Ich möchte deshalb Dinge, die mir wichtig sind, nicht ausschließlich auf später verschieben.
Dazu gehört für mich auch, mich weiterzuentwickeln und neue Fähigkeiten zu erlernen. Mein persönlicher Nordstern lautet:
"Freude am Erlernen neuer Fähigkeiten im Wandel der Zeit."
Coaching ist ein Teil dieses Weges.
Und vielleicht ist genau das auch einer der Gründe, warum ich dieses Projekt öffentlich mache: Ich möchte nicht so tun, als wäre persönliche Entwicklung irgendwann abgeschlossen.
Ich bin selbst mittendrin.
Es geht nicht darum, alles im Leben umzukrempeln
Persönliche Entwicklung wird manchmal dargestellt, als müsste man sein bisheriges Leben komplett infrage stellen.
Das sehe ich anders.
Manchmal ist die wichtigste Veränderung erstaunlich klein.
Ein Gespräch führen, das man lange aufgeschoben hat.
Eine Gewohnheit verändern.
Wieder mehr Zeit für etwas einplanen, das einem wirklich wichtig ist.
Oder sich morgens fünf Minuten Zeit nehmen und sich fragen:
Was habe ich gestern eigentlich bewusst erlebt?
Genau deshalb gehört zu meinem ersten Coaching-Modul auch eine 28-tägige Begleitung. Nicht weil ich glaube, dass sich ein Leben in 28 Tagen vollkommen verändert.
Sondern weil Erkenntnis alleine noch keine Veränderung ist.
Entscheidend ist, was wir anschließend daraus machen.
Vier Fragen können bereits etwas verändern
In meinem Journal begleiten die Teilnehmer deshalb täglich vier einfache Fragen:
Was habe ich heute gelernt?
Was habe ich heute gut gemacht?
Was hat mich meinen Zielen näher gebracht?
Worauf richte ich morgen meinen Fokus?
Keine dieser Fragen ist kompliziert.
Aber wenn du sie dir nicht nur einmal, sondern regelmäßig und ehrlich beantwortest, passiert etwas Interessantes: Du beginnst, dein eigenes Denken und Handeln bewusster wahrzunehmen.
Und genau darum geht es.
Vielleicht beginnst du heute mit nur einer Frage
Du brauchst dafür weder ein Coaching noch ein Journal.
Nimm dir heute fünf Minuten Zeit. Ohne Handy. Ohne Ablenkung.
Und frage dich:
Wenn ich eine Sache in meinem Leben verändern könnte – welche wäre es?
Versuche nicht sofort zu überlegen, wie du sie verändern könntest.
Beantworte zunächst nur die Frage.
Ehrlich.
Vielleicht hast du damit bereits begonnen, die erste Schicht deiner eigenen Zwiebel zu lösen.
Du möchtest etwas tiefer gehen?
In meinem Modul 1 "Die Zwiebel schälen" gehen wir genau diesen Fragen gemeinsam nach.
In einer persönlichen Einzel-Coaching-Sitzung erforschen wir, welche Themen dich aktuell beschäftigen, welche "Schichten" vielleicht nicht mehr zu dir passen und wo du Veränderung möchtest. Anschließend begleite ich dich über 28 Tage mit meinem Coaching-Journal und zusätzlichen Videoimpulsen.
